Ordensgeschichte
 

Der Aufbau und Ausbau

Bald nach dem Erwerb und Einzug der Schwestern wird an den Ausbau gegangen, denn Haus Aspel ist im Grunde ein Landhaus (heutiger sog. Schlossteil) mit Wirtschaftsgebäuden, aber nicht mehr in gutem Zustand:

Einrichtung eines Mädchenpensionates (1851), das bald erweitert werden muss, 1860 wird auf alten Fundamenten der sog. Schulflügel hochgezogen als Schul- Pensionatstrakt; Einweihung der neugotischen Kirche ohne Seitenschiffe (1859), Erweiterung der Kirche (1927), Bau der Ökonomie. Erhebliche Schwierigkeiten ergeben sich in der Zeit des Preußischen Kulturkampfes für die Töchter vom hl. Kreuz, die neben dem bedeutenden Mädchenpensionat auch ein wachsendes Noviziat und das Provinzialat für die deutsche Ordensprovinz in Aspel unterhalten. Die Aspeler Schwestern müssen Haus Aspel 1875 verlassen, kehren aber 1888 zurück. Danach ergeben sich verschiedene Bauperioden von 1895 bis letztlich 1926, in denen die Gebäudetrakte in der Größe geschaffen werden, wie sie heute noch anzutreffen sind. Im Jahre 1931 zählt das Noviziat noch 90 angehende Schwestern. In der Zeit von 1851 bis 1939 hat Aspel 619 Schwestern zur Profess geführt.